Ausverkaufte Friedrich-Ebert-Halle
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Royston Maldoom und Tamara McLorg

 

Royston Maldoom - "You can change your life in a dance class".

Der britische Choreograf Royston Maldoom ist Mitbegründer der Community-Dance-Bewegung. Er leitet seit über 30 Jahren weltweit Tanzprojekte für jedermann, unabhängig von Talent und Erfahrung, Alter, Hautfarbe, ethnischer Zugehörigkeit oder sozialer Herkunft. Für sein soziales Engagement und seine künstlerische Arbeit hat er zahlreiche Preise erhalten. Unter anderem wurde ihm 2006 von Queen Elizabeth II der "Order of the British Empire" verliehen.

Tamara McLorg erhielt ihre Ausbildung an der "London School for Modern Dance" und studierte anschließend Choreographie in New York. Seit 25 Jahren ist sie in den Bereichen Community Dance und Tanz für soziale Entwicklung tätig. Ihre tänzerische und choreographische Arbeit führte sie nach Peru, Polen, Litauen, Äthiopien, Sibirien, Rumänien, Brasilien, Griechenland und in die USA. Sie ist Dozentin an der Universität von Middlesex und leitet das dortige Community Dance-Programm. Tamara McLorgs Zusammenarbeit mit Royston Maldoom besteht seit über 30 Jahren.


Weltweit berühmt wurde Royston Maldoom durch den vielfach prämierten Dokumentarfilm "Rhythm is it" (den Trailer finden Sie auf dieser Seite). Der Dokumentationsfilm begleitet ein Projekt der Berliner Philharmoniker unter der Leitung von Sir Simon Rattle: Die Erarbeitung und Aufführung von Igor Strawinskys Ballett „Le sacre du printemps“. Das Projekt führte 250 Berliner Schüler aus 25 Nationen und unterschiedlichen sozialen und kulturellen Verhältnissen zusammen, die bis dahin weder mit klassischer Musik noch mit Ausdruckstanz in Berührung gekommen waren. Mit seinem Ansatz „You can change your life in a dance class“ zeigt Royston Maldoom den Teenagern, welche Fähigkeiten und Potenziale in ihnen stecken, die sie gestärkt ins Leben treten lassen. Rhythm is it! erzählt mitreißend von der Faszination der Musik, vom Vertrauen in sich und andere, von Leidenschaft, Hartnäckigkeit, Respekt, Liebe und Lebensfreude.


International arbeitete Royston Maldoom in den unterschiedlichsten künstlerischen Projekten, u.a. in Südafrika, Zimbabwe, den USA, in Litauen sowie in Kroatien und Bosnien während des Balkankrieges. Er tanzte mit ehemaligen Straßenkindern in Äthiopien die heute nach professioneller Ausbildung als Tänzer, Choreographen und Tanzpädagogen mit englischem Tanzhochschulabschluss arbeiten und mit katholischen und protestantischen Kindern in Nordirland. 


Royston Maldoom und Tamara McLorg wurden im Projekt in Hamburg von den Choreografen Anke Böttcher und Tyll Wibben begleitet.